Software-Migration planen und durchführen
Offizielles Modul des CFC ICT-Bildungsplans 2024 — 3 bewertete Kompetenzen.
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Bewertete Kompetenzen
Was du können musst
ICT-Lösungen bereitstellen und betreiben
d1: ICT-Prozesse erfassen, standardisieren und automatisieren
Die Informatikerinnen und Informatiker erfassen ICT-Prozesse (z. B. Benutzerverwaltung, Service-Provisioning, Logfile-Analysen), standardisieren und automatisieren sie. Damit verbessern sie die Effizienz und Qualität der implementierten ICT-Prozesse: Sie erfassen zuerst die Bedürfnisse der Stakeholder hinsichtlich der geschäftlichen und/oder unternehmensspezifischen Prozesse. Dieser Schritt kann im Rahmen eines Beratungsgesprächs (a1) erfolgen. Aus den ermittelten Bedürfnissen leiten sie einen technischen Lösungsvorschlag ab und halten ihn fest, wobei sie insbesondere die Besonderheiten des betreffenden Unternehmens sowie die Normen und Standards (z. B. BPMN, Orchestrierungstools, Planungstools, OS Builds) berücksichtigen. Anschliessend setzen sie die Lösung um. Sie führen die Automatisierung der definierten Prozesse schrittweise durch. Dazu nutzen sie Skriptsprachen, die Infrastruktur als Code (IaC) und passende Orchestrierungstools entsprechend dem Unternehmenskontext.
d2: Auslieferungsprozess für ICT-Lösungen definieren
Die Informatikerinnen und Informatiker definieren den Auslieferungsprozess, mit dem die entwickelten ICT-Lösungen an den Kunden übergeben werden. Sie gewährleisten damit eine professionelle und anforderungsgerechte Auslieferung der ICT-Lösung: Sie identifizieren zunächst die bestehenden Auslieferungsprozesse (z. B. Softwareund Hardware-Deployment) unter Berücksichtigung der betroffenen Schnittstellen und Stakeholder. Sie bestimmen die geeignete Plattform und/oder die erforderlichen Erweiterungen und Anpassungen. Sie dokumentieren den endgültigen Auslieferungsprozess und kommunizieren ihn an alle beteiligten Stakeholder. Sie erarbeiten ausserdem ein Testkonzept für die Auslieferung (z. B. Funktionsund Integrationstests) unter Berücksichtigung der möglichen Sicherheitsrisiken (z. B. Lebenszyklus der Hardware, Sicherung der Datenübertragung, Sicherheitskonzept für das Deployment). Sie halten die gewählten Werkzeuge fest (z. B. CI/CD-Pipeline, Artefaktverwaltung) und kommunizieren sie an die Stakeholder.
d3: Ausführungsplattform für ICT-Lösungen vorbereiten
Die Informatikerinnen und Informatiker bereiten die Ausführungsplattform der ICT-Lösungen vor: Sie stellen die endgültige Ausführungsplattform (d2) bereit (z. B. Continuous Delivery Toolchain, Virtualisierungsplattform). Dabei pflegen sie einen engen und proaktiven Austausch mit den betroffenen Projektbeteiligten. Ausserdem konfigurieren sie die Plattform gemäss den geplanten Anforderungen. Sie dokumentieren die durchgeführten Schritte und Konfigurationen nachvollziehbar. Schliesslich überprüfen sie, ob die aufgesetzte Plattform abgenommen werden kann.
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